Ein Schrottplatz-Herrscher besonderer Art ist Don Robertson, Betreiber eines Freilichtmuseums mit gigantischen Ausmaßen in Arizona. Seine Leidenschaft ist eine Harley. Ein Prachtstück steht in seinem Wohnzimmer.
Don Robertson, Schrottplatz-Herrscher und Harley-Liebhaber.

Don Robertson, Schrottplatz-Herrscher und Harley-Liebhaber.

Klein, dürr, schmutzig bis in die letzte Hautpore, mit langen grauen Haaren und einem wirren Rauschebart, der das fliehende Kinn kaschiert, herrscht Robertson abseits des kleinen Orts Jerome in Arizona über ein 30 Hektar großes Schrottplatz-Gelände, aufgefüllt mit dem Abraum einer stillgelegten Kupfer-Mine. Aus dem All betrachtet muss der Platz aussehen, als hätte ein riesiges Kind seine Spielzeugkiste mit Autos, Treckern, Lastwagen, Tankstellen, Bandsägen, haushohen Maschinen, Generatoren und losem Werkzeug wahllos ausgeleert und nur notdürftig geordnet. „Meine Sammelwut ist wohl außer Kontrolle geraten“, räumt Don Robertson selbst ein.

Hier eine Stange, dort ein Hebel. Don kriegt auch diese alte Bandsäge in Gang.

Hier eine Stange, dort ein Hebel. Don kriegt auch diese alte Bandsäge in Gang.

Mitten in der Abgeschiedenheit Arizonas nahe dem Gelände einer aufgelassenen Kupfermine bei Jerome liegt Don Robertsons Schrottplatz.

Mitten in der Abgeschiedenheit Arizonas nahe dem Gelände einer aufgelassenen Kupfermine bei Jerome liegt Don Robertsons Schrottplatz.

Don ist Harley-Fan durch und durch. Mit dem Elan eines jungen Mannes tritt er den Kickstarter seiner Zweizylinder-Harley, Jahrgang 1942, herab, dessen Lenker mit einer Wolldecke kaschiert ist, wohl um den Rost zu verdecken. Stolz braust er über das sandige Gelände, um zu demonstrieren, dass sein mit Gas betriebenes Gefährt noch voll einsatzfähig ist.

Stolz dreht Don eine Runde über die staubigen Wege seines Schrottplatzes.

Stolz dreht Don eine Runde über die staubigen Wege seines Schrottplatzes.

Don Robertson, Herrscher über die Kollektion von Autoschrott.

Don Robertson, Herrscher über die Kollektion von Autoschrott.

Sein wirklicher Schatz aber lagert in dem Holzhaus, das ihm als Wohnzimmer dient. Die „Skinny Bitch“, das „dürre Weibsstück“, wie Don seine Renn-Harley aus dem Jahr 1952 getauft hat, nimmt es den Ehrenplatz ein zwischen Sofa und Fernseher. Um zu beweisen, wie leicht sie ist, hebt Don sie vor den Besuchern hoch. Wie oft muss die Begeisterung über dieses Stück amerikanischer Technik schon mit ihm durchgegangen sein? Denn wie viele Amerikaner ist er überzeugt, mit einerHarley das beste Motorrad der Welt zu besitzen.
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